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Photovoltaik: Böseler Gemeindebrandmeister im Interview |
Solar-Einsatz mit Vorsicht und Ausbildung
Installationen auf dem Dach bergen für Feuerwehr erhöhtes Gefahrenpotenzial
Bösel (pi). Ein Feuerwehrmann aus Rösrath bei Köln erleidet Stromschläge und Verbrennungen. Im Landkreis Leer lassen Feuerwehrleute ein Wohnhaus kontrolliert abbrennen. Der Grund in beiden Fällen: die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Wie gefährlich ist das Löschen bei einem Brand und wird überhaupt gelöscht?
Der Böseler Gemeindebrandmeister Franz-Josef Nording beruhigt und sieht keinen Anlass zur Panik: „Es stimmt nicht, dass ein Brand an einer Photovoltaikanlage von unserer Feuerwehr wegen eines Risikos nicht mehr gelöscht wird. Die Feuerwehren wickeln mit entsprechender Vorsicht und Ausbildung solche Einsätze ab.“
Das Problem bei einem Brand: Die Solarmodule schieben weiter Strom nach und die Solargeneratoren erzeugen während der Löscharbeiten großflächige Gleichstromspannungen bis zu 1000 Volt – zumindest, wenn die Sonne scheint. Feuerwehren hätten schon immer mit Strom zu tun gehabt, sagt Nording. Jedes Haus besäße schließlich einen Stromanschluss und bei jedem Brand bestünde die Gefahr, dass Gebäudeteile noch unter Strom stehen. Die bisherige Taktik in solchen Fällen: Man hält entsprechenden Abstand ein und versucht den Strom abzuschalten.
Aber völlig ungetrübt sieht der Feuerwehrchef die neuen Installationen auf den Dächern nicht. Ein „erhöhtes Gefahrenpotenzial am Einsatzort“ verberge sich in der veränderten Statik des Daches, im Splittern der Platten beim Brand und die Freisetzung von giftigen Gasen. Gerade diese Probleme haben der glänzenden Fassade der Solarindustrie schwere Kratzer verpasst.
Ein weiteres Problem sieht Bösels oberster Feuerlöscher auch darin, dass es keine genormten Anlagen gibt.
Quelle: MT-News.de
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Stallgebäude in Bösel brennt komplett nieder |
Stallgebäude in Bösel brennt komplett nieder
von Heinz-Josef Laing
Bösel - Bei einem Brand ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag ein Stallgebäude in Bösel (Landkreis Cloppenburg) total zerstört worden. Die Freiwillige Feuerwehr Bösel rückte mit 30 Feuerwehrleuten aus, um den Brand zu bekämpfen, konnte das Gebäude aber nicht mehr retten.
Das Feuer war gegen 4.45 Uhr bemerkt worden. Der leer stehende Stall wurde völlig zerstört. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Polizei noch keine Angaben.
Quelle: nwz-online.de
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